Gerstenkorn beim Hund

Gerstenkorn beim Hund

Hunde können ebenso wie Menschen von einem Gerstenkorn geplagt werden. Wie beim Menschen auch, verursacht das Gerstenkorn Schmerzen und kann stark anschwellen. Sie als Tierhalter sind nun angehalten, Ihrem Hund bestmöglich zu helfen und das Gerstenkorn zu erkennen.


Es bildet sich häufig am Lid des Hundes und wird auch sofort als solches identifiziert. Nun kann es sein, dass Sie als Hundehalter denken, Sie können diese Krankheit bei Ihrem Tier selbst behandeln. Viele Tierbesitzer beginnen damit, das Gerstenkorn wie einen Pickel zu behandeln und drücken dieses aus. Dies ist aber grundsätzlich nicht empfehlenswert. Es kann für den Hund gefährlich werden, wenn Sie das Gerstenkorn selbst ausdrücken.

In der Wunde können sich Bakterien oder Viren einnisten und dann bekommt der Hund ein weitaus größeres Problem. Direkt am Auge sieht das Gerstenkorn natürlich nicht schön aus und viele Tierbesitzer stören sich auch daran. Der erste Weg sollte daher zum Tierarzt führen. Er wird zunächst feststellen, ob es sich tatsächlich um ein Gerstenkorn oder eine andere Krankheit handelt. Besonders im Anfangsstadium kann man selbst gar nicht die richtige Diagnose treffen und deshalb sollte man sich auf fachliche Hilfe verlassen. Gehen Sie daher mit Ihrem Hund zum Tierarzt.

Dieser kennt nicht nur die passende Behandlung, sondern weiß auch, ob es sich um ein Gerstenkorn oder einen Tumor handelt. Sie sollten daher Ihren Hund umgehend einem Tierarzt vorstellen und diesem erklären, was das Tier hat. Natürlich könnte man auch telefonisch mit dem Tierarzt abklären, was der Hund hat. Es ist aber meist auffällig. Oft denkt man, dass man das Gerstenkorn mit Hausmitteln behandeln kann, aber das sollte man auf keinen Fall tun.

Hinweis: Erst beim Abspielen des Videos werden Daten an YouTube übermittelt. Im Video geht es um die Entfernung eines Gerstenkorns beim Hund mittels Laser.

Wie erkennt man das Gerstenkorn?

Das Erkennen eines Gerstenkorns ist nicht schwierig. Es tritt immer am Auge auf und dort bildet sich recht früh eine rote Schwellung, die man als Gerstenkorn erkennen kann. Aber wichtig ist, dass auch Tumore mit solchen Schwellungen beginnen und deshalb bleibt auch hier der Tipp, das Tier einem Tierarzt vorzuzeigen und diesem zu erklären, was der Hund hat. Es ist also immer wieder unverzichtbar zum Tierarzt zu gehen. Dieser wird dann nicht nur die Symptome korrekt deuten, sondern auch eine entsprechende Behandlung vorschlagen. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Hund Ihnen wichtig ist und deshalb sollten Sie die Behandlung von einem Gerstenkorn nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Die Gesundheit des Hundes steht an erster Stelle.


Beobachten Sie das Gerstenkorn. Vergewissern Sie sich, dass sich keine Zecke am Auge des Hundes angebissen hat. Leider kann auch das passieren. Man sollte seinem Hund immer sehr schnell Hilfe leisten und das ist auch bei einem einfachen Problem wie dem Gerstenkorn angebracht. Natürlich ist dies für den Hund kein leichtes Problem, denn es kann stark anschwellen und dann wird der Hund unter Schmerzen leiden oder im schlimmsten Fall nichts mehr sehen. Sie sollten daher auf jeden Fall etwas tun und tätig werden. Seien Sie Ihrem Hund ein gutes Herrchen oder Frauchen und reagieren Sie umgehend. Sie werden sehen, dass sich der Aufwand lohnt und man mit dem Hund einen Arzt aufsuchen sollte.

Wie wird das Gerstenkorn beim Hund behandelt?

Gerstenkorn beim Hund vermeiden

Bevor das Gerstenkorn behandelt werden kann, muss es reifen. Diesen Vorgang kann man beschleunigen. Der Tierarzt wird vorschlagen, dass man warme Kompressen drei mal täglich auf das Auge des Hundes legen kann. Diese Kompressen sorgen dafür, dass das Gerstenkorn schneller ausreift und man es auch dem entsprechend behandeln kann. Sie sollten sich an die Anweisung Ihres Arztes halten. Natürlich muss der Hund diesen Vorgang auch unbedingt unterstützen. Sie sollten wissen, ob Ihr Hund sich viel gefallen lässt.

Viele Hunde werden aggressiv, wenn sie unter Schmerzen leiden und Schmerzen am Auge oder eine Beeinträchtigung können sehr schlimm für das Tier sein. Sie müssen daher immer Ihren Hund im Auge behalten. Nun kann nachdem das Gerstenkorn gereift ist, gehandelt werden. Das wird nun der Tierarzt erledigen. Er sticht das Gerstenkorn auf und es läuft aus. Dieser Vorgang kann als eklig empfunden werden und empfindliche Menschen sollten hier auf jeden Fall den Tierarzt ans Werk gehen lassen. Manchmal muss ein Gerstenkorn auch aufgeschnitten werden. Wichtig ist, dass hier ein Fachmann am Werk ist und diese Arbeit ausführt. Er weiß genau, dass der Hund entsprechend beruhigt werden muss. Man kann einen Hund nicht einfach selbst behandeln, da man nie weiß, wie er reagiert.


Aus diesem Grund sollte man genau darauf achten, dass der Hund sich das alles gefallen lässt und man sollte sein Tier auch entsprechend beruhigen. Der Tierarzt wird dafür sorgen, dass aller Schmutz oder der Eiter, der sich im Gerstenkorn gebildet hat, aus der Wunde austritt. Nun ist es wichtig, dass alles steril behandelt wird. Zudem kann es sein, dass der Tierarzt dem Hund Antibiotika mit gibt. Dieses sollte man ihm unbedingt geben, damit man bakterielle Infektionen verhindert. Wichtig ist, dass man sein Tier nun beobachtet und eine gute Wundversorgung durchführt. Es sollte geschaut werden, wie sich das Gerstenkorn verhält. Es darf auf keinen Fall neue Ansammlungen von Eiter bilden. Diese müssten erneut behandelt werden. Die warmen Kompressen muss man im Übrigen drei Mal täglich auflegen.

Hinweis: Erst beim Abspielen des Videos werden Daten an YouTube übermittelt. Im Video geht es übrigens darum, wie Sie Hundeaugen richtig reinigen.

Warum entsteht ein Gerstenkorn beim Hund?

Beim Hund gibt es die Meibomschen Drüsen. Diese können sich entzünden und dann bildet sich ein Gerstenkorn. Leider hat man als Tierbesitzer keinen Einfluss darauf, wann sich diese Drüsen entzünden. Man kann sein Tier eigentlich nur gut im Auge behalten und auf die Symptome achten. Ein Gerstenkorn ist übrigens gut behandelbar und man muss nicht fürchten, das Tier leidet lebenslang darunter. Richtig behandelt kann der Hund für immer frei von Symptomen sein, die dieses Gerstenkorn mit sich bringt. Es ist also gut, korrekt zu handeln und den Hund einem Tierarzt vorzustellen. Dieser wird umgehend Tipps und Ratschläge geben und so kann der Hund schon bald wieder über Wiesen toben. Zudem stellt er fest, ob es sich überhaupt um ein Gerstenkorn handelt.


Fazit: Ein Gerstenkorn verhält sich bei einem Hund ähnlich wie bei einem Menschen. Wenn man es frühzeitig erkennt und entsprechend behandelt, sind die Heilungschancen sehr hoch.