Ursachen für Gerstenkörner

Ursachen der Gerstenkörner

Auslöser für die Entstehung unliebsamer und schmerzhafter Gerstenkörner sind Bakterien. Dennoch haben Bakterien allein nicht diese schädliche Wirkung, um ein Gerstenkorn am Augenrand entstehen zu lassen. Erst aus der Kombination mit einem geschwächten Immunsystem oder Diabetes Mellitus resultiert ein rasches Wachstum der Gerstenkörner am Auge. Erfahren Sie mehr zu diesem Thema.


Da Bakterien zur natürlichen Umgebung eines Menschen zählen, sind sie unter normalen Bedingungen in der Regel vollkommen harmlos. Das Bakterium Staphylococcus aureus ist für rund 90 Prozent aller entstandenen Gerstenkörner verantwortlich. Streptokokken verursachen diese Infektion an den Augenrändern weitaus seltener. Sobald die Bakterien einen günstigen Nährboden in Form eines geschwächten Immunsystems oder verstopfter Augendrüsen erhalten, vermehren sie sich stark und lösen Infektionen auf der Haut aus. Neben Gerstenkörnern sind auch noch Furunkel oder Abszesse häufige Entzündungen. Unser Immunsystem leitet Abwehrmaßnahmen ein und beginnt mit der Bildung von Eiter, um die Infektion zu bekämpfen. Bei einem Gerstenkorn entsteht der typische Eiterpickel.

Hinweis: Erst beim Abspielen des Videos werden Daten an YouTube übermittelt. Im Video geht es übrigens um Gerstenkörner.

Unter normalen Umständen sind Gerstenkörner harmlos und verschwinden auch ohne Behandlung bereits nach einigen Tagen von selbst. Erst wenn etwa eine Grippe das Immunsystem stark beansprucht, kann eine Behandlung mit Antibiotika notwendig sein, um die bakterielle Infektion effektiv zu bekämpfen. Medizinische Untersuchungen aus der jüngeren Vergangenheit haben gezeigt, dass Gerstenkörner oftmals im Zusammenhang mit Akne, Diabetes oder Magen-Darm-Erkrankungen stehen können. Wenn Betroffene feststellen, dass Gerstenkörner auffällig häufig auftreten, sollten sie einen Arzt aufsuchen und sich auf die genannten Erkrankungen untersuchen lassen. Vor allem Diabetiker leiden häufig unter Hauterkrankungen, für die Staphylokokken verantwortlich sind.

Gerstenkörner können somit ein Anzeichen für eine bislang unentdeckte Diabetes-Erkrankung sein.

Wie lästige Gerstenkörner entstehen

Frau ohne Gerstenkorn

Ein Gerstenkorn entsteht in der Regel dann, wenn sich die Talg- und/oder Schweißdrüsen am Augenlid entzünden und dies nicht zeitnah medizinisch behandelt wird. Bereits nach kurzer Zeit bildet sich am unteren oder oberen Lidrand ein Knoten mit einer leichten Rötung. Während der Entzündungsphase kommt es bei Gerstenkörnern zu verschiedenen Symptomen, wie zum Beispiel starke Schmerzen in der Augenregion, Spannungsgefühle rund um den Knoten, ein geschwollenes Augenlid oder auch Druckempfindlichkeit. Sobald die betroffene Person derartige Beschwerden an ihrem Auge wahrnimmt, sollte sie sich in medizinische Behandlung begeben oder die Entwicklung zumindest genau beobachten.


Selbstverständlich treten nicht alle Symptome zeitgleich auf, sondern in verschiedenen Abschnitten der Entzündungsphase. Welche Symptome das sind, ist stark davon abhängig, welche Drüsen von der Entzündung betroffen sind, also an welcher Stelle des Auges sie sich befindet. Die Bakterien selbst können über verschiedene Wege zum Auge gelangen. Ungewaschene Finger, mit denen sich eine Person kurz darauf im Auge reibt oder verunreinigte *Kontaktlinsen sind die häufigsten Auslöser für Gerstenkörner. Natürlich ist es nicht zwingend gegeben, dass durch derartige Einflussfaktoren ein Gerstenkorn entsteht. Unser Immunsystem ist in diesem Zusammenhang durchaus in der Lage, die Keime abzutöten, bevor sie ihre schädliche Wirkung entfalten können. Ein gut funktionierendes Immunsystem ist vor diesem Hintergrund also eine wichtige Voraussetzung, um das Risiko für Gerstenkörner so gering wie möglich zu halten.

Hinweis: Erst beim Abspielen des Videos werden Daten an YouTube übermittelt. Im Video geht es übrigens um das Immunsystem stärken.

Weitere Risikofaktoren für die Entstehung eines Gerstenkorns

Grundsätzlich gilt ein geschwächtes Immunsystem als einer der entscheidenden Einflussfaktoren bei der Entstehung eines Gerstenkorns. Die Abwehrschwäche unseres Körpers kann etwa durch großen Stress oder andere Erkrankungen herbeigeführt werden. Aus diesem Grund sind Gerstenkörner eine häufig auftretende Begleiterscheinung bei Diabetes oder Akne. Weil die auslösenden Erreger für ein Gerstenkorn ansteckend sind und auf unserer Haut vorkommen, kann dessen Ursprung sowohl in mangelnder Hygiene als auch der falschen Pflege der Augen liegen. Das gründliche Waschen unserer Hände sollte obligatorisch und unter keinen Umständen zu vernachlässigen sein.


Bei Kindern treten Gerstenkörner in der Regel häufiger als bei Erwachsenen auf, da ihr Immunsystem nicht ganz ausgereift ist, sie öfter im Schmutz spielen und sich anschließend ins Gesicht fassen, um beispielsweise Sand aus ihren Augen zu reiben. Unser körpereigenes Abwehrsystem bekämpft permanent Krankheitserreger und befindet sich in dieser Phase in einem Gleichgewicht mit sich selbst. Kommt es zu einer Schwächung, kommt dieses Gleichgewicht ins Wanken und bietet Einfallstore für Krankheitserreger jedweder Art. Situationen, die oft eine Schwächung des Immunsystems nach sich ziehen, sind neben Stress eine Mangelernährung beziehungsweise *Vitaminmangel, Bewegungsmangel oder zu intensiver Sport sowie der Genuss von Alkohol oder Nikotin.

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